ciao ciao, „Fans“…

Januar 2017 – es ist so weit, dass ich mich nach langem hin und her nun von meiner Facebook-Fanpage verabschiede, und diese offline nehme. Zum Schluss waren es so knapp 900 „Fans“ – eigentlich zu viele, um es abzuschalten, vor Allem aber zu wenige, um es laufen zu lassen…

Nachdem mich bei der Ankündigung zur Abschaltung auf Facebook diverse Fragen zu den Hintergründen erreicht haben, hier auch nochmal die Begründung aus meiner Sicht:

Ich finde die Facebook-Politik für kleine Fanpages wie meine einfach ungünstig, da die „Fans“ in der Regel keine geposteten Bilder angezeigt bekommen… es sei denn, man wirft Geld ein („zahle 9,- Euro und alle Deine Fans bekommen Deinen Beitrag angezeigt“) – Alternative 2 ist, den Facebook Algorithmus zu nutzen, der ja auf „Interaktion“ zählt: Hast Du zum Beispiel mal einen Kommentar geschrieben, dann bekommst Du auch die nächsten 2-3 Beiträge angezeigt – wohl der Grund, warum viele „Fotografen“ so gerne diese dämlichen Spielchen mit ihren „Fans“ machen: „welches Bild gefällt Euch besser? SW oder Farbe?“ – ein ernst zu nehmender Fotograf stellt so dämliche Fragen nicht, sondern bearbeitet nach seinem Kopf – aber es hilft natürlich ungemein „Interaktion“ zu provozieren, und damit seine Reichweite zu vergrössern – schliesslich bekommen die Freunde der „Kommentierer“ auch angezeigt „xyz hat das Bild von blabla kommentiert“.

Ich möchte beides nicht unterstützen.

Hinzu kommt, dass ich mich aus der Hochzeits-Fotografie ja zurückgezogen habe. Für das Generieren von Nachfrage auf dem Segment ist und war Facebook prima. Heute arbeite ich weit mehr für mich selbst, für eigene Projekte. Wenn ich Aufträge fotografiere kommen sie eher aus fashion / editorial / lifestyle, und die kommen nicht über Facebook 🙂

Ausserdem ist für mich Facebook nicht das Mittel der Wahl, wenn es um das Bilder zeigen geht. Dieses „Fame for a minute“ ist mir nicht wichtig.
Ich halte Instagram für die schönere und bessere Platform zum Bilder zeigen. Der Focus ist ganz klar auf Bilder gerichtet.

Zusätzlich finde ich persönlich Facebook nicht mehr so spannend wie früher, und spende meine online-Zeit lieber Twitter (authentischer) und Instagram (für Bilder). Aber das ist ein anderes Thema…

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